Verein Bildungsraum Emme ... weil Emmentaler Bildung eine gemeinsame Stimme braucht

  • Zum Inhalt wechseln
  • Direkt zur Hauptnavigation und Anmeldung

Nav Ansichtsuche

Navigation

Suchen

teamwork 1050 180.jpg
Aktuelle Seite: Home

Menü

  • Home
  • über uns...
  • Events VBE
  • Kurse im Emmental
  • Emmentaler Kursanbieter
  • ... besuchen Sie auch

Anmeldung

Anmeldung Referent

  • Passwort vergessen?
  • Benutzername vergessen?
  • Registrieren

Herzlichen Dank

Home

1. VBE Symposium Lyssach - ein Erfolg

  • Drucken
  • E-Mail
Details
Kategorie: News
Veröffentlicht am Mittwoch, 04. Januar 2012 18:25
Geschrieben von Flückiger Stefan
Zugriffe: 114

Prof. Dr. Rolf Dubs am 1. VBE Symposium in Lyssach

am 21. Dezember 2011 besuchten rund 70 interessierte bildungspolitisch Verantwortliche das 1. VBE Symposium.

Prof. Dr. Rolf Dubs nahm insbesondere zu folgenden Fragen Stellung.

  • Sind Schulen ein Erfolgsfaktor für Gemeinden?
  • Welche bildungspolitischen Voraussetzungen sind zu schaffen, damit die Schule als Erfolgfaktor genutzt werden kann?
  • Wann ist eine Schule Erfolgsfaktor?
  • Wo liegen nicht genutzte Potenziale?
  • Was kann jede einzelne Gemeinde tun?

Fazit

  • Schulen sind ein Erfolgfaktor für eine Gemeinde. Untersuchungen zeigen, dass die Schulqualität bei der Wahls des Wohnstandortes höher gewichtet wird als die Infrastrukturanbindung.
  • Kleine Schulen sind in der Regel qualitativ besser als grosse Schulen (kleine Schulen: <300 SchülerInnen, grosse Schulen: >1'500 SchülerInnen)
  • Qualitativ gute Schulen haben ein breit abgestütztes Leitbild, einen Schulethos, eine eigene Schulkultur und sind geführte Schulen, die über Entscheidungsspielraum verfügen.
  • Gemeinsam getragene Ordnung und Disziplin sind ein wichtiger Faktor für eine gute Schule.
  • 1 Lektion Frühfranzösisch bringt keine besseren Sprachkompetenzen in Französisch.
  • Die Aneignung von Deutsch ist für alle Schüler die wichtigste Voraussetzung für einen erfolgreichen Schulverlauf.
  • Eine frühere Einschulung ist positiv - aber NICHT um Schulstoff vorzuholen. Lehrkräfte müssen speziell in Diagnose und Ressourcenförderung geschult werden.
  • Die Kosten einer Schule sinken nicht kontinuierlich mit ihrer Grösse - sondern steigen ab einer gewissen Anzahl (die je nach Schule unterschiedlich ist) wieder an.
  • Der Zusatznutzen durch zusätzlichen Mitteleinsatz in der Schule folgt dem Gesetz des abnehmenden Grenznutzens. Die Schweiz hat hierbei ein hohes Niveau. Von einem gewissen Punkt an nimmt der Lernerfolg mit zusätzlichem Mitteleinsatz sogar wieder ab.
  • Viele Frei- und Wahlfächer erhöhen den Schulerfolg kaum.
  • Affektive und soziale Ziele werden an kleinen Schulen in der Regel besser erreicht.
  • Die Zusammenarbeit und Kollegialität der Lehrkräfte ist an kleinen Schulen in der Regel besser.

Thesen

  • Die Schule ist ein Standortfaktor (kleine Schulen/ Schulverbünde)
  • Die gute Schule braucht Freiräume
  • Die Behörden müssen gegen die soziale Demontage der Lehrkräfte kämpfen.
  • Die Schule muss outputorientiert sein.
  • Die Behörden dürfen (Mode-) Pendelschläge nicht verstärken und und mit Slogans antworten.

   

Anhänge:
Diese Datei herunterladen (1. VBE Symposium - Präsentation Prof. Dr. Rolf Dubs 21 12 2011.pdf)Präsentation Prof. Dr. Rolf Dubs am 1. VBE Symposium Lyssach 21 12 2011[ ]1225 Kb

Powered by Joomla!®